Warum Combine manchmal die bessere Wahl ist
Reactive Programming für iOS-Apps
Reactive Programming klingt kompliziert. Und ehrlich gesagt ist es das auch – am Anfang. Aber sobald man das Konzept verinnerlicht hat, löst Combine Probleme, die sonst schnell unübersichtlich werden.
Denk an eine Suche mit Auto-Completion. Der klassische Ansatz mit Timern und manueller Zustandsverwaltung wird schnell zur Hölle. Mit Combine? Vier Zeilen Code.
- Debouncing wird zum Kinderspiel – kein manuelles Timer-Management mehr
- Verkettung mehrerer asynchroner Operationen bleibt übersichtlich
- Fehlerbehandlung läuft zentral über einen einzigen Mechanismus
- Publisher lassen sich kombinieren, filtern und transformieren wie Lego-Steine
Der Trick ist, klein anzufangen. Nimm einen einzelnen Use Case – vielleicht einen API-Call mit Retry-Logik – und bau ihn mit Combine. Du wirst überrascht sein, wie elegant die Lösung ist.
Core Data oder SwiftData? Die Qual der Wahl
Persistenz-Frameworks im Vergleich
SwiftData ist Apples neuester Versuch, Datenpersistenz einfacher zu machen. Und ja, es ist tatsächlich einfacher als Core Data – zumindest für grundlegende Szenarien.
Aber hier ist die Sache: Core Data hat 15 Jahre Entwicklung hinter sich. Es gibt Lösungen für praktisch jedes Problem, eine riesige Community und unzählige Stack Overflow Antworten.
- SwiftData glänzt bei neuen Projekten mit einfachen Datenmodellen
- Core Data bietet mehr Kontrolle über Migration und Performance-Optimierung
- Für komplexe Beziehungen und Queries ist Core Data oft noch die bessere Wahl
- SwiftData integriert sich nahtlos mit SwiftUI – kein NSFetchedResultsController mehr
Meine Faustregel: Neue Apps mit moderatem Datenmodell? SwiftData. Alles andere? Core Data ist noch nicht tot.
Die Kunst der App-Architektur
Von MVC zu MVVM und darüber hinaus
Architektur-Patterns sind wie Religions-Debatten. Jeder hat eine Meinung, niemand gibt nach. Aber nach Jahren des Experimentierens habe ich gelernt: Die perfekte Architektur gibt es nicht.
MVC ist nicht automatisch schlecht. MVVM ist nicht die Lösung für alles. Und VIPER kann schnell zum Overkill werden. Die Frage ist immer: Was passt zu deinem Projekt?
- Kleine Apps kommen oft mit klassischem MVC gut zurecht
- MVVM macht Sinn, wenn du viele komplexe UI-Zustände hast
- Redux-ähnliche Patterns helfen bei komplexen State-Management-Anforderungen
- Die Architektur sollte wachsen können – nicht von Tag eins perfekt sein
Fang einfach an. Refactore, wenn der Code unübersichtlich wird. Und hör nicht auf jeden, der behauptet, seine Lösung sei die einzig richtige.